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"Fair Future"


Ein Jugendprojekt zur ökologischen Nachhaltigkeit!


Die Multivisionsveranstaltung „Fair Future“ tourte im Jänner durch Vorarlberg und machte vom 9. bis 11. Jänner in Bregenzer Metrokino Station. In zwölf Vorstellungen wurden fast 1800 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Vorkloster, der HTL, der HAK, des BG Blumenstraße, der polytechnischen Schule und des Sacre Coeur durch die Multivisions-Show geführt. Im Anschluss an die Mediapräsentation „Multivision Fair Future“ konnten die Jugendlichen mit Experten diskutieren und durch interaktive Einbindung und praktische Beispiele spielerisch und lösungsorientiert an die Themen Ernährung, Mobilität, Energie und Wohnen, Konsum sowie gesellschaftliche Verantwortung herangeführt werden. Das Medienprojekt ermöglicht Jugendlichen so, sich mit der Thematik aktiv auseinanderzusetzen und Stellung zu beziehen. Sie werden motiviert, ihre Zukunft mitzugestalten.


Durch die Übernahme der Saalmiete für das Metrokino durch die Landeshauptstadt Bregenz konnte der Preis für die Schülerinnen und Schüler moderat gehalten werden.

„Fair Future“ ist eine Initiative der Plattform „footprint“, die gemeinsam mit den Partnerorganisationen wie beispielsweise Klimabündnis, WWF, Greenpeace, Südwind, Seri, und Global 2000 durch Aufklärungsarbeit zum Thema „Footprint“ Bewusstseinsbildung, Handlungseinsicht und politischen Druck für nachhaltige gesellschaftliche Veränderung erzeugen möchte. Ziel dieses, von der UNESCO ausgezeichneten Dekadenprojektes ist es, Jugendlichen praktische Anwendungen für die Mitgestaltung ihrer Zukunft zu vermitteln. Die Multivision „Fair Future“ stellt eindrucksvoll dar, dass sich wirtschaftliches Wachstum an den Grenzen der ökologischen Leistungsfähigkeit des Planeten Erde orientieren muss. Dadurch gelingt „Fair Future“ eine Gesamtdarstellung des Prinzips der Nachhaltigkeit. Der ökologische Fußabdruck ist die derzeit einfachste und greifbarste Möglichkeit, die Zukunftsfähigkeit des eigenen Lebensstils zu veranschaulichen und herauszufinden, welche Handlungsmöglichkeiten sich individuell anbieten.


Der „Footprint” oder „Ökologische Fußabdruck“ ermittelt, welche Fläche benötigt wird, um die Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, die der Mensch für Ernährung, Wohnen, Konsum, Energiebedarf etc. verbraucht, sowie Flächen, um Rückstände wie das Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Energie aufzunehmen und umzuwandeln.



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